Add to Google

Unter dem Aspekt Marketing kann man die Lady auch sehen. So kann man von Lady Gaga was lernen, selbst wenn man nicht Singen kann. Also: nicht nur anschauen und zuhören!

Was macht geniales Marketing aus? Alle Aspekte des erweiterten Marketingmix müssen perfekt erfüllt sein.
Wenn wir von 7 Ps ausgehen, dann gehören dazu Product (Produktpolitik), Price (Preispolitik), Place (Distributionspolitik), Promotion (Kommunikationspolitik), People (Personalpolitik),  Process (Prozessmanagement) und Physical Evidence (bezüglich einer Website wären das Design, Content, Navigation, Usability, Corporate Identity und Corporate Wording).
Schnuppern wir da mal rein.
Phyiscal Evidence: ist nicht auf das Web und seine Artefakte eingeschränkt. In der Brick-and-Morter-Welt spielen reale Ladengeschäfte eine wichtige Rolle bezüglich der Physical Evidence. Wer schon mal einen Gucci-oder Luis Vuitton-Laden in Hongkong, Paris, London oder New York besucht hat, dem wird schlagartig klar was Physical Evidence bedeutet. Auch die großen Apple-Shops haben etwas von dieser Art der Ausstrahlung.
Auf Lady Gaga übertragen ist – abgesehen von unterschiedlichem, individuellem optisch-visuellem Geschmacksempfinden – ihre Physical Evidence unbestreitbar. Ihre persönliche Physical Evidence ist deckungsgleich mit ihren Produkten (Musik, Videos, Performances). So verschmelzen Person und Produkte zum Gesamtkunstwerk.

People: die Mannschaft rund um Lada Gage (bürgerlich: Stefani Joanne Angelina Germanotta) scheint perfekt eingespielt zu sein. Kongenial sind die Videoregisseure:  für Alejandro: (“continues her obsession for brutality, sex, religion and high camp”) [1] [2] Regisseur Steven Klein (durch seine häufige Zusammenarbeit mit Madonna bekannt). Für Telephone (“shameless product placement”): [1] [2] Regiseur Tyrese Gibson. Für Bad Romance (“what big eyes you’ve got”):  [1] Regiseur Francis Lawrence. Für Paparzzi: [1] [2] [3] Regiseur Jonas AkerlundAlexander Skarsgard. Für Love Game: [1] Regiseur Joseph Kahn. Für Poker Face: (1) Tja, wer war da eigentlich der Director? Und für Just Dance?

Wir müssten das noch mit Stylisten und Choreographen vertiefen…vielleicht ein andermal? Ach ja – und ein paar P’s bleiben auch noch für die Diskussion.

Ihr

Prof. J. Anton Illik

PS: Ihr Kommentar zum Thema ist willkommen.

Enterprise meets Future bookmark bookmark bookmark bookmark bookmark bookmark bookmark