Enterprise meets Future
Prof. Illik – Besser lehren. Besser lernen. Der Blog. Die Podcasts.
Prof. Illik – Besser lehren. Besser lernen. Der Blog. Die Podcasts.
02. Feb
Soviel wissen wir aus dem vorhergehenden Blog-Post: im WIntersemester 2011/2012 lief die Veranstaltung “E-Shop-Design” zum ersten mal in vollem Umfang (an der Hochschule Furtwangen University, Fakultät Wirtschaftsinformatik, Studiengang WIrtschaftsnetze/E-Commerce – einem reinen Frauenstudiengang. Die Veranstaltung hat einen Umfang von 6 SWS und hat einen theoretischen und ein (umfangreicheren) praktische Anteil. Die Entscheidung für Magento als Shopsystem viel aus mehrerlei Gründen, unter anderem gefielen uns auch folgende Eigenschaften:
Alles war – nach bisherigen Erfahrungen – soweit vorbereitet, das der Workshop eine interessante Veranstaltung zu werden versprach. Nach einigen organisatorischen und fachlich klärenden Einführungen wurde früh das Video2Brain Tutorial eingeschaltet und schrittweise nachvollzogen. Das Video-Tutorial erklärt Hintergründe, nennt Download-Sites, sagt wie die im Tutorial verwendeten Versionen von Xampp, Apache und Magento gefunden werden können und macht sich dann an die Installation.
Soweit so gut. Allerdings macht der Autor mit Downloads und Installationen nicht etwa Schluß, wenn die Magento-Beispieldaten für einen Demo-Shop und das Magento-Basis-System gedownloadet und installiert ist, um sich dann an die Erklärung der Funktionalität zu machen. Nein, jetzt werden gleich noch ein paar Spezialitäten heruntergeladen und in den Shop eingebaut. Das dabei das deutsche Sprachenmodul dabei war, fand ich noch gut. Nicht eingeleutet hat die Installation einer Speziellen Skin, so dass die originale, von Magento vorgesehene Oberfläche gleich von Anfang an verändert werden sollt – ohne, dass die Studierenden die Magentooberfläche im Auslieferungszustand nicht zu Gesicht bekamen. Die vom Video2Brain-Tutorial vorgeschlagene Skin bekamen wir allerdings auch so nicht zu sehen. Was war passiert?
Wir starteten mit den im Tutorial vorgeschlagenen Versionen von Xampp und Magento. Zwichendurch werden dann mehr oder weniger automatische Update-Schritte der beiden Systeme eingewebt. Dabei passiert folgendes: etwa ein- bis zwei Jahre nach der Herstellung des Tutorial und der seiner Zeit dabei verwendeten Releases für die Updates, bekommt man natürlich bei den automatischen Updates diese Versionen heute nicht mehr und die Folge ist, dass zwischen einzelnen PHP-Moduln Inkompatibilitäten auftreten, die zu hässlichen Installationsabbrüchen führen!!
Wäre der Workshop ein PHP-Kurs, hatte man sich darum vielleicht durchaus im Rahmen des Workshops kümmern können – wir wollten uns allerdings nicht mit den Themen Programmierung und Debugging auseinandersetzen, sondern mit einem funktionierenden Basis-Magento-Shop möglichst rasch mit dem Konfigurieren, Einrichten und Ausstatten des Shops beschäftigen, um uns dann den Themen Vertrieb und Markting – soweit Magento das unterstütz, zuzuwenden.
In den Foren der Community und auf den Sites des Herstellers war kein Lösungsansatz zu finden, der schnelle Abhilfe versprochen hätte, also wurde entschlossen, dem Pfad des Video2Brain-Tutorials nicht weiter zu folgen.
Das fand ich insofern schmerzlich, weil ja geplant war, dass die Workshopteilnehmerinnen mit Hilfe der Video-Tutorialbegleitung sich ein Stück weit selbständig durch die Materie des praktischen Teils durcharbeiten sollten. Jetzt deutete alles darauf hin, das Anleitungen selbst produzieren musst. Na gut, kann man machen. Um das in erträglichen Grenzen zu halten, ohne gleich (wieder) ein Buch selbst schreiben zu müssen (wie für ander Veranstaltungen schon mehrfach geschehen), machte ich mich auf die Suche…
Mehr dazu, im nächsten Blogpost.
Ihr Meinung ist willkommen – schreiben Sie einen Kommentar!
Ihr
Prof. J. Anton Illik
13. Jan
(Teil 1) In diesem Semester (WIntersemester 2011/2012) lief die Veranstaltung “E-Shop-Design” zum ersten mal in vollem Umfang (an der Hochschule Furtwangen University, Fakultät Wirtschaftsinformatik, Studiengang WIrtschaftsnetze/E-Commerce – ein reiner Frauenstudiengang, übrigens). Die Veranstaltung hat einen Umfang von 6 SWS und hat einen theoretischen und ein (umfangreicheren) praktische Anteil.
Der theoretische Teil der Veranstaltung befasst sich vor allem mit Fragestellungen und Themen rund um E-Commerce und innovativem Marketing. Schließlich ist für den erfolgreichen Betrieb eines digitalen Shops auch eine Menge Hintergrundwissen, sowohl technisches wie auch juristisches und Marketing-fachliches Know How notwendig.
Der praktische Teil ist komplett der Community Version des Shopsystems Magento gewidmet. Als Autor einer eigenen E-Commerce-Plattform (für den Anbieter www.traumwein.de) war ich natürlich gespannt wie sich Magento “schlagen” wird.
Magento war natürlich nicht der einzige Kandidat, für die Duchführung der Lehrveranstaltung im 4. Semester. Im Vorfeld fand eine Auseinandersetzung mit verschiedenen anderen e-Shop-Systemen statt, die teilweise auch schon ein Stück weit bekannt waren. Dazu gehörten osCommerce, xt:Commerce, Oxid, Shopware, Prestashop und noch einiges andere.
Zunächst wurde ein auf Java basierendes Open Source Shopsystem gesucht. Java ist an der HFU, Fakultät Wirtschaftsinformatik, die Programmiersprache erster Wahl. So gesehen war es naheliegend, in den Aufbau-Studienangeboten auch mal eine Erweiterung für das eShop-System im Rahmen eines studentischen Workshops mal selbst zu entwerfen und zu programmieren (angedacht waren beispielsweise die Schnittstellen diverser Social Media Plattformen zu nutzen). Diesbezüglich war aber leider (fast) nichts auszumachen! Zu dem was wir fanden, gabs dann keine Literatur und die Doku zu spartanisch (zumindest für ein Lehrveranstaltung, in der auch die Studierenden ein Stück weit alleine mit Doku und Literatur zurecht kommen müssen.) Na gut – die Studentinnen haben ja gleich im ersten Semester eine Lehrveranstaltung, in der Sie HTML/CSS, PHP und MySQL kennen lernen – nehmen wir also dass, kamen wir zum Schluß.
Entscheidend für Magento war dann die Funktionalität, die Verfügbarkeit von Literatur und Video-Lehrmaterial. Das für das System Beispiele auf den Plattformen Windows, Linux und Mac OS X zu finden waren, war ein weiterer wichtiger Grund; auf der Seite der Studentinnen ist im Wesentlichen WIndow und Mac OS X im Einsatz. Bei mir alle drei Plattformen. Nach dem wir uns für Magento entschieden haben, war der Plan, die praktischen Teile des Workshops mit dem Video2Brain Tutorial von Claus Häberle, visuell supporten zu lassen.
Um ein Nachschlagewerk zu haben, entschieden wir uns für 2 Bücher als Standardwerke für die Veranstaltung.
Steireif/Rieker: “Magento – Installation, Anwendung, Erweiterung”, Galileo Computing , 2010 und
Holger Reibod: “Magento kompakt”, bomots Verlag (jetzt Brain-Media), Saarbrücke, 2009.
Dass es darüber hinaus noch mehrere weitere interessante Bücher gibt, unterstützt die Entscheidung noch zusätzlich. HInzu kommen weitere Quellen im Internet, dazu gehören die Internetseite des Herstellers Magento selbst und die Seite der deutschen Community:
Soweit die Zudaten zur Veranstaltung. In den nächsten Blogpost mehr dazu und auch zu den gemachten Erfahrungen.
Wie immer ist Ihre Meinung willkommen.
Ihr
Prof. J. Anton Illik
23. Dez
Der letzte Podcast is vor mehr als einem Jahr (im 26. September 2010) erschienen. Technische Probleme, die Arbeits und Auftragslage haben im Jahr 2011 immer wieder dazu geführt, dass für die Produktion eine Podcasts keine Zeit blieb. Da hat sich was aufgestaut, wie man sich vorstellen kann. Also zog es mich heute, nach der letzten Vorlesung und dem letzen Workshop vor der Weihnachtspause, fast magnetisch direkt vor das Mic. Dabei musste ich feststellen, dass die wenigen technischen Schritte – Dank der langen Abstinenz – doch so verstaubt sind, dass ein Nachschlagen, für den ein oder anderen Handgriff für Produktion und Postproduktion, notwendig sind. Naja – Dank sei Gott habe ich ja seinerzeit alles Dokumentier und veröffentlicht worden. Das Booklet kann auch bei XINXII bezogen werden. Titel: “Podcasts produzieren mit Audacity – nicht nur für iTunes”
Wie immer ist Ihre Meinung willkommen.
Ihr
Prof. J. Anton Illik
22. Dez
Moderne Mittel (iPads und Videos; sieh Poll im Post vorher) müssen aus mehrerlei Gründen in die Lehrräume inziehen. Nicht nur in die Hochschulhörsäle. Auch in den Unterrichtsräumen von Gymnasien, Realschulen bis hin zu den Hauptschulen ist es notwendig, die Lernenden mit den neuen Technologie zusammenzubringen, damit sie entsprechende Fertigkeiten entwickeln können und vertrauen gewinnen, auch mit Neuem, bis Dato Unbekanntem sowohl die traditionellen Herausforderungen meistern zu können und auch gleichzeitig die zukünftigen, neue Herausforderungen damit überhaupt erst angehen zu können.
Nehmen wir zum Beispiel die Erfindung des Buchdrucks: mit der seinerzeit neumodischen Druckerpresse von Gutenberg lies sich die bis dahin durchaus schon traditionelle Herausforderung der Informationsverbreitung erheblich effizienter lösen – in konstant gleichbleibender Qualität konnte ab jetzt ein beliebiger Inhalt mehrfach replizieren werden und den Bedarfsträgern nach erheblich kürzerer Wartezeit zur Verfügung gestellt werden. Die seinerzeit neue Herausforderung, Informationshungrige mit hundert- und tauendfach gedruckten Bücher zu versorgen, war dadurch überhaupt erst möglich geworden.
Die ersten Universitätsgründungen nördlich der Alpen gingen zwar schon kurz vorher über die Bühne (Universität Prag, Gründungsjahr 1348, Universität Wien, Gründungsjahr 1365 und Universität Heidelberg, Gründungsjahr 1385), richtig beschleunigt und auf ein neues Qualitätsniveau gehoben wurde die universitäre Bildung aber erst so richtig durch das Auftauchen der Buchdrucktechnik. Jetzt liesen sich Bibliotheken mit konserviertem Wissen leichter füllen. Richtig eingesetzt haben iPad und Video-Technologie durchaus etwas von dem Gutenbergschen Effizienzsteigerungspotenzial der seinerzeitigen Maschine. Somit kann die Devise nur heißen: “Rein damit in die Hörsäle!”. Und den Lehrenden bleibt der Auftrag, um die beste Integration des Neuen zu ringen. Andernfalls werden sie dadurch ersetzt.
In diesem Sinne!
Ihr Prof. J. Anton Illik
PS: Ihre Meinung ist willkommen.
16. Dez
“Wild Dueck” über Social Media und die Welt heute.
Auf der Konferenz sind noch andere, die was zu sagen haben. “Wild Dueck” – wie Prof. Dr. Guenter Dueck liebevoll auch genannt wird – ist am unterhaltsamsten. Hier ein paar These, über die er hier plaudert:
Gibt’s Meinungen zu den Thesen?
Ihr
Prof. J. Anton Illik
15. Dez
Das Social Media Lab der Hochschule Furtwangen, Fakultät Wirtschaftsinformatik, Prof. Illik, untersuchte eine Reihe von Social Media Anwendungen hinsichtlich ihrer Einsetzbarkeit in einem Businessumfeld. Die Ergebnisse der Auseinandersetzung im Rahmen des Workshops „Innovative Marketingmethoden“ werden in der Abschlussveranstaltung des Workshops dem interessierten Publikum präsentiert.
Interessenten sind eingeladen, rechtzeitig via Facebook oder XING oder direkt per eMail an facebook-wi@hs-furtwangen.de bei Prof. Illik eine Veranstaltungseinladung anzufordern. Die Plätze sind limitiert.
07. Dez
Seit mehreren Wintersemestern nun schon immer das Gleiche (die Haustechnik bekommts nicht in den Griff): mein Büro im Horray-Bau (offiziell Gebäudeteil “H” der HFU) ist (und bleibt) mit dem Wintereinbruch eiskalt. Lohn meines hartnäckigen Widerstands: Grippe, kommt gewissermaßen Volley zurück. Hat auch diesmal wieder funktioniert. Alle Veranstaltungen diese Woche (KW49) fallen aus. Alle Lernenden nutzen die “vorlesungsfreie” Zeit natürlich klug vorausschauend. Hoffe nächste Woche wieder fit zu sein. Vielleicht hat die Haustechnik bis dahin dann auch die richtige Schraube für den Warmwasserzulauf der Heizung gefunden.
05. Dez
Liebe WPV-Teilnehmer/innen:
Wünsche viel Spaß und geistreiche Kommentare.
Ihr
Prof. J. Anton Illik
PS: Ihr Kommentar ist willkommen
01. Dez
Die WPV “Innovative Marketingmethoden” läuft auf Hochtouren. Die Teilnehmerinnen arbeiten sich geraden in ihre Fach- und Blogthemen ein. Die Ergebnisse werden am Montag, den 23.01.2012 in einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert.
Themen & Bearbeiter/innen:
Alle WPV-Teilnehmer/innen bearbeiten im Rahme des Workhops ein kontretes Thema aus dem Umfeld Web2.0 – Social Media – Innovatives Marketing.
A) Paradigmen & Konzepte
B) Produkte / Plattformen / Dienste
Alle Themen werden im Blog veröffentlicht und als Microskript im Wordformat abgegeben (für die Teilnehmer der Abschlußveranstaltung der Aula). Der Blog dient dabei gewissermaßen als “öffentliches Notizbuch” – ganz im Sinne einer “open University”. Dass sich interessierte Leser zu einem Blogpost äußern ist ausdrücklich erwünscht. So können sich neue Erkenntnisse und Ideen einstellen.